
Download des Pressebildes
Die Spur des Meisters
Frankfurter Rundschau,
09.06.2010
Die Sonne sinkt über dem Industriegebiet von Hausen. Nicht als rostiger Feuerball, sondern eher im sanften Verglühen. Tiefrot ruht der Wein in den Gläsern der Zuhörer, die vor der "Filiale" hocken, unter den Bäumen den wehmütigen Klängen lauschen, die drei Männer in schwarzen Anzügen, mit schwarzen Sonnenbrillen und schwarzen Hüten ihren beiden Gitarren, ihrem Bass, ihren Kehlen entlocken.
"Ich seh den Zahltag kommen. Ich werde abkassiert, Ich zähl die Tage, zähl die Stunden, bis man mich exmatrikuliert". Rauchig verhangene Stimmen, der kleinste der Drei lässt die Blues harp jammern. Ein wohliges Gefühl von dejà-vu beschleicht die Zuhörer, einer in der ersten Reihe trägt demonstrativ ein schwarzes T-Shirt mit dem Namenszug "Bob Dylan".
Es ist der 69. Geburtstag des Meisters, aber er ist Hausen ferngeblieben. Dafür sind drei Stellvertreter da: Die "Double Dylans". Seit zehn Jahren pflegen die Frankfurter sein Erbe - mit neuen, mit Interpretationen auf Deutsch. Hinter "Exmatrikuliert" verbirgt sich ein Klassiker: "I shall be released".
Die erste Gitarre mit zwölf Jahren
Später, als der Schweiß der ersten Session getrocknet ist, erinnern sich Robert Noetzel und Matthias Schmidt an ihre Anfänge. Als die beiden nach durchsoffener Nacht an einem Küchentisch im Bahnhofsviertel Ende 1999 beschlossen: "Wir gründen eine Rock´n´-Roll-Band." Der heute 44-jährige Noetzel hielt seine erste Gitarre mit zwölf in Händen: "Mein Vater hatte Jazz gespielt in Ami-Clubs." Dann erschien Bob Dylans Live-Album "Before the flood": "Das war der Auslöser."
Bei Schmidt hat der Vater, ein Gitarrist, ihm das Instrument aufgedrängt, als er sechs Jahre alt gewesen ist: "Zuhause in Idstein gab es den Folk Club und wir haben viel Blues gehört." Bei Schmidts Eltern stand die "Greatest Hits I" von Dylan im Plattenschrank: "Aber ich hatte erst Angst vor lauter Rockmusik."
Bei Ulrich Klapdor, dem Bassisten, begann alles "klassisch" mit "acht Jahre Unterricht an der Violine, mein Vater war Opernsänger in Düsseldorf". Als Klapdor 1976 nach Frankfurt kam, hatte er die "Greatest Hits II" des Meisters im Gepäck - und sich für den Kontrabass entschieden: "Ich hab drei-, viermal die Instrumente gewechselt, aber beim Bass hält mich der Rhythmus." Der 53-Jährige fährt Taxi als Brotberuf.
Im Abendlicht vor der Hausener Kneipe - die Franz Zlunka führt, der frühere Wirt des Alten Literaturhauses - wiegen sich die "Dylans" im Takt. "Ich schau raus in den saphir-blauen Morgen, rausgeputzt, den letzten Zug verpasst, steh unter dem Galgen, unter dem Hals den Strick, jede Minute werde ich in die Hölle geschickt."
"Jetzt ist´s egal" haben sie ihre Interpretation von "Things have changed" genannt. "Ich versuche, jeden Song zu meinem eigenen zu machen, zu testen, was hält der aus", sagt "Matze" Schmidt, seit 1993 Tontechniker bei den Städtischen Bühnen. Vier CDs haben sie aufgenommen, zahllose Konzerte gegeben bis Berlin ("Volksbühne"), Hamburg ("Schilleroper"), Ibiza und Marrakesch. Aber der schönste Auftritt, das war doch "im Günthersburgpark, als es dunkel wurde", erinnert sich "Matze".
Sie arbeiten an ihrer neuen CD, haben sich mit Texten gerade für den Robert-Gernhardt-Preis beworben. Und ab 7. September spielen sie zu den Johnny-Cash-Abenden im Schauspiel Frankfurt. Das sind dann nicht die "Double Dylans", sondern die drei Vollblut-Musiker Klapdor, Noetzel, Schmidt. Das ist dann ein neues Kapitel.
In Hausen packen die "Dylans" die Instrumente zusammen, lechzen nach einem Bier. "Ich frage mich, wo das endet, ich weiß es nicht genau, ich bin immer noch auf Straße, lass den Dingen ihren Lauf."
Von Claus-Jürgen Göpfert
Bob Dylan im Rettichuniversum
Die Coverband „DoubleDylans“ aus Frankfurt besteht seit 10 Jahren
Zu ihren Bewunderern zählen Kölsch-Rocker Wolfgang Niedecken, der Satiriker Wiglaf Droste oder der Frankfurter Kleinkunst-Impresario Michael Herl: Seit mehr als zehn Jahren gibt die Frankfurter Band "The Devilish DoubleDylans" den Ton an in der Riege der deutschen Bob Dylan-Coverbands. Ein Buch zum Jubiläum erzählt nun ihre Geschichte.
Frankfurt am Main (pia) Bob Dylan - amerikanische Folk-Rock-Legende und Songwriter-Ikone -, sei ein "Universum für sich", heißt es oft. Seit mehr als zehn Jahren betätigen sich drei Frankfurter Musiker höchst erfolgreich als Sternengucker, Planetenentdecker und Weltendeuter mit diesem Universum. "The Devilish DoubleDylans" sind mittlerweile die originellsten deutschsprachigen Interpreten Dylans. Denn sie bewegen sich fernab der eingetrampelten Pfade ehrfurchtsvoller Lagerfeuerversionen oder glattpolierten Mainstream-Rocks.
"Brüder in Dylan"
"Die Wiege der 'DoubleDylans' war der Club 'Blues und Beyond' in Bornheim, Geburtshelfer unser Küchentisch im Gallusviertel", erinnert sich Sänger und Gitarrist Robert Noetzel. 1999 trafen sich bei einer Session auf der Bühne des Frankfurter Bluesclubs die Wege von Noetzel und Matthias Schmidt. Noetzel spielte Dylan-Songs und wurde plötzlich unerwartet von Schmidt als zweiter Stimme unterstützt. Man mochte sich, und eines Abends am Küchentisch entstand das Projekt "The Devilish DoubleDylans". Als "Brüder im Geiste", war für beide Musiker Dylan so etwas wie eine "Blaupause für unser Leben und unser Verständnis vom Songwriting", wie Noetzel erklärt. Dritter im Bunde wurde rasch Uli Klapdor, ein echter Veteran der Frankfurter Musikszene. Mit seinem Kontrabass-, Mandolinen- und Geigenspiel gab er den beiden Sängern und Gitarristen notwendigen Halt und Begleitung. Ihre erste Konzertreise führte sie 1999 nach Hamburg. Das Programm hieß "Dylan auf Zuruf", gespielt wurde in kleinen, "exklusiven" Locations. 2000 nahm eine besondere Tradition der DoubleDylans ihren Anfang. Da spielten sie das erste Mal leibhaftig ganz in der Nähe des Meisters: Als inoffizielles Vorprogramm verkürzten sie den Bob Dylan-Fans vor der Frankfurter Jahrhunderthalle die Wartezeit. Bei Dylans Auftritten 2002, 2003 und 2007 sollte sich dann dieses Schauspiel jeweils wiederholen.
Platten- und Bühnenkünstler
2000 erschien auch ihre erste Platte. "Monsters of Folk" hatte mit ihrer Version von "Shot of Love" sogar einen kleinen Radiohit und brachte Aufmerksamkeit auch über die Dylan-Anhängerschaft hinaus. Neben vielen Auftritten in Clubs und Kneipen, auf Märkten und Festen führte dann der Weg 2001 erstmals nach Berlin. Der Satiriker, Polemiker und Sänger Wiglaf Droste hatte die Musiker zufällig bei einem Auftritt in Bad Nauheim gesehen und engagierte sie für den großen Bob Dylan-Abend der Volksbühne Berlin. Dort spielten sie neben Größen wie dem Schauspieler Hanns Zischler und dem Liedermacher Danny Dziuk. Ebenso bemerkenswert war dann 2006 der Auftritt im Rahmen des 1. deutschen Bob Dylan-Symposiums in Frankfurt. Mittlerweile haben die DoubleDylans die Anzahl der Auftritte etwas reduziert, denn alle drei leben nicht von der Musik, sondern haben bürgerliche Berufe: Matthias Schmidt ist als Tontechniker im Schauspiel Frankfurt beschäftigt, Robert Noetzel arbeitet in einem pädagogischen Projekt in Offenbach und Uli Klapdor ist Taxifahrer sowie als Musiker noch in weiteren Projekten engagiert.
Grotesker Humor und höherer Blödsinn
Künstlerisch nehmen sich die DoubleDylans immer wieder ein Beispiel am großen Vorbild, indem sie sich stets verändern und versuchen, "neue Türen aufzustoßen". Mit dem Album "It's hard to trust the Lord" erweiterten sie das Instrumentarium, bei "Ich und ein Anderer" übersetzten sie dann Dylan erstmals ins Deutsche. Gerade letzteres hätte eigentlich so weiter gehen können. Doch weit gefehlt. Stattdessen erstellten die DoubleDylans 2007 mit "Rettichretter" ein Konzeptalbum, das gut ein Dutzend Dylansongs ins "Rettichuniversum" überführt. Songs wie "Maggies Farm" oder "In the Garden" werden bevölkert von Rettichrettern, Erntehelfern, feinem Spargel, Erbsenzählern und Bohnendeppen. Mit solchem groteskem Humor und höherem Blödsinn hat sich noch keiner an Dylans Werk getraut. Und das Ergebnis ist weit davon entfernt, einfach nur "schön doof" zu sein. Denn Atmosphäre, Grundthemen und Personen der Dylan-Originale schwingen stets mit, sind gegenwärtig.
Zwischenbilanz
"Nach den vielen Jahren war es jetzt mal Zeit zum Innehalten und Zwischenbilanz ziehen", erklärt Matthias Schmidt die Beweggründe für das soeben erschienene Buch "Hut ab!". Das Werk liefert einen schrägen und amüsanten Rückblick auf zehn Jahre "DoubleDylans". Es enthält eigene Erinnerungen ebenso wie Hommagen prominenter Zeitgenossen wie Wolfgang Niedecken, Danny Dziuk, Wiglaf Droste oder Günter Amendt. Wie es weiter geht mit den DoubleDylans? Dass es weitergehen wird, sind sich die drei Frankfurter einig. Das Wie wird allerdings noch ausgelotet. Wahrscheinlich werden sie aber genauso weitermachen wie bisher. Nur eben ganz anders.
Thomas Waldherr
Quelle: "Stadt Frankfurt am Main, Presse- und Informationsamt"
Rettich-Propaganda im Park
Noch bevor der Chronist des Musikgeschehens in Frankfurt in den Park geradelt kam, waren die Stoffel-Besucher schon im Rettich-Wahn. Nicht genug damit, dass die Devilish Double Dylans die bayrische Folklorekost in fast alle ihre Songs gepackt hatte, nein, sie verteilten auch noch Rettich ans Publikum – klein und scharf, „so wie er sein muss“ (O-Ton Michi Herl). Der Hintergrund der Rettich-Manie: Ein Rettichfieber hat die Doubledylans erfasst. Mit ihrer vierten Scheibe "Rettichretter" brechen sie sich eine Bohne ins Land der Wurzelgemüse. Hier schart sich illusteres Volk um einen Helden, den sie Rettichretter nennen. Er hat einen Erntehelfer, der eine Rübenrupfmaschiene baut und dadurch arbeitslos wird (Ring them Bells). Der Rettichretter rettet sofort (I want you) und wird verwickelt in die Geschichte mit Lilli und Rosmarie (and the Jack of Hearts). Bohnendeppen kommen und gehen (Subterranean Homesick Blues) und ganze Spargelcliquen heben in Heißluftballons ab (Maggies Farm). Der Rettichretter spricht auf dem Acker (In the Garden) wo Hase und Igel um die Wette laufen (All along the Watchtower). In der Ferne schält ein Erbsenzähler Schoten (I'll be Your Baby Tonight) und die Doubledylans zupfen die Rettichgitarren und singen dazu gewohnt schön und schräger als das Original. Wer sich fragt was das alles mit Bob Dylan zu tun hat, kann auf dem Album und bei den Shows nach Antworten suchen. "Leute esst Rettich bis die Tränen kommen." Jetzt wäre es interessant zu erfahren, was Dylonologen wie Dr. Peter Kemper vom Hessischen Rundfunk dazu sagen...
Journal-Portal 02.07.2007
Text: Detlef Kinsler
"Doubledylans": Scharf wie ein Rettich
Bob Dylan hat schon viel über sich ergehen lassen (müssen). Ungezählte Cover-Versionen und bemühte Übersetzungen gibt es von seinen Songs, und über viele von ihnen ist kräftig gelästert worden, weil angeblich nur Sir Bob selbst seine Werke genial zelebrieren kann.
In Frankfurt hat sich ein Trio zusammengefunden, dem das alles ziemlich egal ist. Die Doubledylansüben sich respektlos und doch zärtlich am Sangesgut des Picassos der Rockmusik, wie Leonard Cohen Dylan einmal nannte. Mit ihrer ersten Platte Ich und ein anderer bewiesen sie, dass sich Dylan auf Hessisch, ohne in Flachsinn abzugleiten, behaupten kann. Sie hatten dabei nicht sklavisch versucht, aus dem Englischen zu übersetzen, sondern sich den Tenor gegriffen und dann Atmosphäre und Inhalte der Texte in völlig neues Gewand gekleidet. Das war mitreißend und stellenweise richtig genial, voller Wortwitz und Anspielungen.
In ihrer zweiten CD sind sie nun sogar so frech und unbändig witzig, dass sie zwölf bekannte Stücke des Meisters allesamt durch eine Rettich-Mangel jagen. Kurzum: Jeder Song von Maggie’s Farm (mutiert zu Ich arbeite für den Rettich-Retter nicht mehr) bis I And I (Ich Rettich) erhält einen Bezug zu dieser scharfen Rübenart, und der Spaß, den sie bei dieser Ulkerei haben, überträgt sich nahtlos auf den Hörer, zumal sie musikalisch große Klasse sind. Der Verfremdungseffekt wirkt verblüffend, erheiternd und macht Laune. Und vor allem, der Running Gag funktioniert die ganze Scheibe über, wirkt nicht ermüdend oder lähmend. Im Gegenteil, so dass nicht nur Dylan-Fans ihren Spaß an der CD haben werden.
Von Hadayatullah Hübsch
Veröffentlicht in: Frankfurter Neue Presse
In
Wurstland
Bob-Dylan-Abend mit Gerhard Henschel und den Doubledylans
Zuletzt setzt sich das Hessische
immer durch, und so auch in der kongenialen Übersetzung
eines Woody-Guthrie-Gassenhauers, in dem "This
land is my land" zu "Dies Land ist Wurstland" wird.
Dem amerikanischen Shakespeare on the road folgte
bekanntlich auch ein gewisser Robert Zimmermann
aus Minnesota, der ein anderes Vorbild, den walisischen
Dichter Dylan Thomas in seinem Künstlernamen
angeblich ohne Absicht popularisierte. Als Bob
Dylan wurde er berühmt, wie demnächst
ganz bestimmt die fabelhaften "Doubledylans",
vormals "The Devilish Doubledylans",
denen sich die eingangs zitierte Nachdichtung verdankt.
Zu einer Anhörung der Frankfurter Formation
fand sich nun eine Gelegenheit im Sachsenhäuser
Clubkeller.
Das Ereignis war nicht nur zu verstehen als Hommage
an das Idol der Doubledylans, es diente ferner
zur Ausbildung eines weiter reichenden Verständnisses
der Verhältnisse, in denen Dylan überlebensgroß wurde.
Er selbst äußerte sich dazu in Chronicles,
einem autobiografisch fortschreitenden Werk, dessen
erster Band von Kathrin Passig und Gerhard Henschel
ins Deutsche gebracht wurde. Im Clubkeller las
Henschel sonor daraus vor. Er äußerte
sich auch zu den Umständen der Übersetzung,
die in zehn Monaten zustande kommen musste. Der
Hoffmann & Campe-Verlag habe in dieser Zeit "wie
mit einer Nilpferdpeitsche" hinter ihm und
der Kollegin gestanden.
Dylans Erzählhaltung nannte Henschel "sprunghaft".
Woody Guthries Einfluss auf seinen Nachfolger lässt
sich kaum überschätzen: "Wenn ich
Woody's Songs spielte, war ich gegen alles andere
gefeit." Enorm war auch der Eindruck, den
John "The Duke" Wayne bei dem Volksmusiker
am Anfang seiner Karriere hinterließ. Der
Schauspieler warf einen so gewaltigen Schatten,
dass er das Kriegsschiff ganz verdunkelte, auf
dem sich die Laufbahnen der Stars in einem historischen
Augenblick trafen. Der mit aller Macht angestrebte
Ruhm wurde Dylan bald zur Last. Vergeblich versuchte
sich "das Sprachrohr einer Generation" seinen
im semi-religiösen Wahn der Sechziger als
Jünger auftrumpfenden Verehrer zu entziehen.
Vereinnahmt wollte Dylan nur von seiner Familie
werden. Er träumte vom Dasein hinter einem
wie von Rilke mit Rosen geschmückten Lattenzaun. "Die
radikalen Knalltüten (lauter Gruselgestalten)
auf der Suche nach dem Prinzen des Protests" wussten
das zu vereiteln. Das Glück im Winkel möchte
von Genies sowieso nichts wissen.
Für den Spaß an der Sache waren im Clubkeller
die Doubledylans zuständig. Ihr Sänger
Robert Notzelsen ist erstaunlich gut darin, den
nasal-nöligen Tonfall des Vorbilds zu treffen.
Mit Uli van Klapdor und Jelly Pearl Smith spielte
er zuletzt die im Titel auf Arthur Rimbauds "Ich,
das ist ein anderer" anspielende Ich und ein
anderer-Platte ein. Mit Scheiß Regen ist
darauf eine Adaption von A hard rain's a gonna
fall zu hören. Das Original entstand unter
dem Eindruck der Kubakrise 1963, die einen Krieg
mit Atomwaffen in Aussicht stellte. Dylans apokalyptisch-raunende
Prophetie führte jene messianische Wirkung
herbei, der Massen erlagen. Schließlich wähnten
sie sich an einem Abgrund der Welt. Bei den Doubledylans
kommt dieser Verkündungssound ironisch gebrochen
an: "Ich stand vor einem Dutzend trauriger
Meere." Auch so bringt sich die Geschichte
in Erinnerung, die mit ihrem Verlauf alle zentralen
Befürchtungen der Epoche des Kalten Kriegs,
man möchte meinen, kichernd ins Leere laufen
ließ. Zumindest vorläufig.
Autor: JAMAL TUSCHICK
veröffentlicht Februar 2005 in der Online
Ausgabe der Frankfurter Rundschau
http://www.fr-aktuell.de/ |